Heimatkundemuseum der Stadt Asino (Filiale des Heimatkundemuseums des Tomsker Gebiets)
Ab 1990 befand sich im Museum eine Dauerausstellung zur Geschichte des Tomasinlag. In ihr wurden einzelne Dokumente uber den Tomasinlag ausgestellt, wie Karten, Fotografien und bibliografische Materialien von Haftlingen und Deportierten.

Seit 2002 wird das Museumsgebaude einer Grundsanierung unterzogen, so dass es keine standige Ausstellung gibt. Der gro?te Teil der Sammlung ist verpackt und nicht zuganglich.

Jahrlich zum 30. Oktober prasentiert das Musuem befristete Ausstellungen. Die erste solche Ausstellung mit dem Titel „Der Wahrheit ins Auge schauend“ wurde 1990 organisiert. In diesen nichtstandigen Ausstellungen werden Kopien von Fotografien und Dokumenten deportierter Bewohner der Stadt und Dokumente zur Geschichte des Tomasinlag, darunter auch Aufnahmen von erhalten gebliebenen Gegenstanden aus dem Lager gezeigt.

Die thematische Erweiterung des Museumsbestandes wurde seit 1990 in engem Kontakt mit dem Asinoer „Memorial“ in zwei Richtungen betrieben: Der Geschichte des Tomasinlag und der Geschichte der Repression im Kreis Asino. Die Museumsmitarbeiter schenkten ihre Aufmerksamkeit vor allem der Zusammenarbeit mit den noch in Asino lebenden ehemaligen Haftlingen des Tomasinlag und nahmen Briefkontakt mit anderen Gefangenen dieses Lagers auf.. Hauptsachlich werden Erinnerungen gesammelt. Zu den interessantesten Exponaten gehoren die von den ehemalige Haftlingen gezeichneten Lageplane des Tomasinlag.

Im Museum werden Schulern und Jugendlichen Vorlesungen zur Geschichte der Repression im Kreis Asino angeboten. Zusammen mit dem Asinoer „Memorial“ weihte das Museum am 19. Mai 1990 ein Denkmal „Den Opfern der Repression der 30-40er und des Beginns der 50er Jahre“ auf dem stadtischen Friedhof Woskresenskoje ein, auf dem die Haeftlinge des Tomasinlag begraben liegen (inzwischen ist die Tafel abgebrochen, die die Umzaunung zerstort und das Denkmal beschmiert).

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