Heimatmuseum der Republik Chakassien
Die Ausstellung uber politische Verfolgung und die Geschichte des Gulag in Chakassien wurde am 29. April 1989 eroeffnet und ist Teil der Dauerausstellung „Chakassien in den 1920er bis 1930er Jahren“. Sie ist der Repression der nationalen Elite des chakassischen Volkes gewidmet. Die Ausstellung besteht aus Kopien und Originaldokumenten, Fotografien und Plakaten und ist in einem Saal von 25m 2 untergebracht.

Der Gro?teil des Museumsbestands zum Thema „Gulag“ stammt von der Abakaner Gesellschaft „Memorial“, die seit 1989 Material ueber verfolgte Chakassen sammelt und im Briefwechselmit Opfern und ihren Verwandten steht. Alle Materialien, die die Mitarbeiter von „Memorial“ gesammelt haben, sind dem Museum uebergeben worden und bilden heute das dokumentarische Archiv „Verfolgte“. Das Archiv enthaelt die persoenlichen Akten von 50 Personen, Originaldokumente, Erinnerungen, Briefe, Fotografien und persoenliche Gegenstaende (ca. 250 Einheiten).

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