Die Dauerausstellung des Museums besteht aus drei Hauptabteilungen: dem Zeitraum der ersten sowjetischen Okkupation (1940-1941), der Periode der deutschen nationalsozialistischen Okkupation (1941-1944/45), und der Zeit der zweiten sowjetischen Okkupation (1944/45-1991). Im abschlie?enden Teil der Ausstellung wird die Wiederherstellung der nationalen Unabhaengigkeit Lettlands (1985-1991) gezeigt. Ausgestellt sind historische Dokumente, Fotografien und Gegenstaende, die vom Terror der Okkupationsmaechte gegen die Einwohner Lettlands und von deren Widerstandskampf zeugen. In einem Extra-Saal wurde das Innere einer Lagerbaracke nachgebildet. Die Ausstellungskommentare sind auf lettisch, englisch, deutsch, franzoesisch und russisch verfasst.
Es wurden mehrere Wanderausstellungen (in verschiedenen Sprachen) zusammengestellt: die Ausstellung„Lettland 1939 – 1991: von der Okkupation zur Freiheit“ ist in Schulen und Museen in Lettland zu sehen, die Ausstellung „Lettland kehrt nach Europa zurueck“ wird in Europa, Australien und Kanada, die Ausstellung „Lettland kehrt in die freie Welt zurueck“ in den USA gezeigt.
Neben der Dauerausstellung koennen im Museum auch temporaere Ausstellungen besichtigt werden, in denen Neuzugaenge der Sammlung gezeigt werden.
In den Museumsarchiven liegen rund 30.000 Dokumente und Fotografien, schriftliche, muendliche und materielle Zeugnisse, die Lettlands Geschichte von 1940 bis 1991 beleuchten, sowie Gegenstaende aus den Lagern und „Sondersiedlungen“. Das Archiv fuer Video- und Fotodokumente enthaelt ueber 600 Zeitzeugenberichte. Informationen uber die Bestaende sind in einer Datenbank erfasst, die von Forschern und allen interessierten Personen genutzt werden kann.
Die Museumsmitarbeiter forschen auch selbst zur Geschichte der Okkupationszeit. So gibt es das Projekt muendlich ueberlieferter Geschichte mit Video- und Audioaufzeichnungen von Interviews mit Zeitzeugen der totalitaeren Regime. Alljaehrlich wird der wissenschaftliche Almanach „Jahrbuch des Museums“ herausgegeben. Das Museum bietet Lehrveranstaltungen fuer Schueler, Geschichtswettbewerbe fuer Kinder und Seminare fuer Geschichtslehrer an, au?erdem publiziert es Lehrmaterial fuer den Unterricht der neuesten lettischen Geschichte. Ferner sammelt das Museum Material zur Geschichte von Gedenkstaetten in Lettland.