Staedtisches Heimatmuseum
Das Museum wurde im Jahre 1995 bei der staedtischen Kulturverwaltung gegruendet. Es erstellt ausschliesslich temporaere Ausstellungen und besitzt keinerlei Ausstellungsraeume.

Der Bestand des Museums ueber die Geschichte des Baus der Eisenbahnlinie „Tschum-Labytnangi“ existiert seit 1999 und umfasst heute mehr als 100 Ausstellungseinheiten. Darunter befinden sich Gegenstaende des Lageralltags, die bei einer Expedition von Mitarbeitern des Museums und der Heimatkundlichen Gesellschaft des Autonomen Bezirks Jamalo-Nenets/Filiale Labytnangi gesammelt wurden. Die Expeditionen wurden entlang der Eisenbahnlinie „Tschum-Labytnangi“ an den Stationen Obskaja, Nikita, Kilometer 110, der Siedlung Poljarny, Station Jelezkaja u.a. durchgefuehrt.

Die erste temporaere Ausstellung zum Thema Gulag – „Geschichte der Bauprojekt 501“ – wurde im Maerz 2000 im Foyer der zentralen Stadtbibliothek eroeffnet. Im Weiteren fanden im staedtischen Gymnasium einmal im Jahr folgende Ausstellungen statt:

Die eintaegige Ausstellung „Den Opfern politischer Repression“ (30.10.2001), „Es muss erinnert werden“ (Oktober bis November 2002), „Bauprojekt 501: Fakten und Mythen“ (Oktober 2003), „Jahrhundertbauwerk“ (30.10.2003). In den Ausstellungen wurden Materialien und Dokumente aus den Museumsbestaenden ueber die Geschichte des Baus der Bahnlinie „Tschum-Labytnangi“ praesentiert: Fotografien, Dokumente (darunter auch Materialien der Projekt- und Forschungsexpedition), Gegenstaende des Lageralltags und Arbeitswerkzeuge.

Alle Ausstellungen wurden begleitet von Dokumentarfilmen ueber die Geschichte des Gulag, von Exkursionen, Vortraegen und Gespraechen. Darueber hinaus veranstalten die Mitarbeiter des Museums im Gymnasium, an den Schulen Nr. 3 und Nr. 8 sowie an der Schule Nr. 6 an der Station Obskaja Vortraege zum Thema und Diskussionen und betreiben Forschungsarbeiten .

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