Zum Museum gehoeren folgende Dauerausstellungen: „Geschichte der Repressionen im Raum Knjaschpogost der 1920er bis 1950er Jahre“ (eroeffnet am 30.10.2003) und „Die Schulen der Zwangsumsiedler“, gewidmet der Geschichte von Bildung und Gesundheitswesen in den Sondersiedlungen. Ebenso ist eine Panoramainstallation zu sehen, die den Bau der Eisenbahnlinie Kotlas-Workuta darstellt.
Die Bestaende des Museums zaehlen mehr als 600 Ausstellungseinheiten (das Archiv mit Dokumenten und Unterlagen zur Geschichte des Lagers Ust-Wym, des Lagers der Noerdlichen Eisenbahnlinie –Sewscheldorlag- und der Ansiedlungen von Zwangsumsiedlern umfasst mehr als 400 Einheiten; dazu kommen au?erdem ca. 200 Gegenstaende und andere Ausstellungsstuecke). Dazu gehoeren Dokumente der Lageradministration und seiner Wirtschaftstatigkeit, darunter auch ein schriftlicher Bericht der OGPU (Vereinigte Staatliche Politische Verwaltung - Sowjetischer Inlandsgeheimdienst), in dem Anzahl und Lebensumstaende des „Kontingents“ an Zwangsumsiedlern im Bezirk festgehalten sind, sowie ein „Schematischer Plan der Holz-Rohstoffbasis des Lagers Ust-Wym“. Au?erdem gehoeren zum Archiv Schemata der Sondersiedlungen des Bezirks Knjaschpogost, die nach Expeditionen in die Gegend erstellt wurden. Unter den Gegenstaenden befinden sich: Teile von Baracken mit Inschriften von Haeftlingen, Alltagsgegenstaende aus den Lagern und von Zwangsumsiedlern sowie Arbeitsinstrumente. Den Grundstock der Sammlung bilden Materialien, die von Schulexpeditionen in den Jahren 1999 bis 2004 gesammelt wurden.
Das Museum bietet thematische Exkursionen und Geschichtsstunden fuer Schueler an.