Die Dauerausstellung „Geschichte der Repressionen im Bezirk Igarka“ wurde 1998 im Hauptgebaeude der Geschichtsabteilung des Museums eroeffnet. Die Ausstellung befindet sich in einem gesonderten Saal (30 m 2) und praesentiert Originale und Kopien von Dokumenten, Fotografien, Alltagsgegenstaende von Verbannten und Sondersiedlern – Bewohnern der Stadt Igarka und Umgebung. Zum Jahre 2005 ist eine Erneuerung der Ausstellung geplant.
Darueber hinaus fuehrt das Museum temporaere Ausstellungen zur Geschichte des Gulag durch. Eine diese Ausstellungen war „Versklavtes Theater“ (1997), die den nach Igarka verbannten Persoenlichkeiten aus Kultur und Kunst und der Geschichte des Lagertheaters gewidmet ist. Die Ausstellung zeigte Originaldokumente und Kopien von Dokumenten, Fotografien, Alltagsgegenstaende und persoenliche Gegenstaende von Haeftlingen, Verbannten und Sondersiedlern, au?erdem Theaterkostueme und Requisiten. Sie wurde 1999 und 2000 auf dem internationalen Museumsfestival in Krasnojarsk praesentiert und wurde beide Male praemiert.
Jaehrlich zum 30. Oktober werden temporaere Ausstellungen im Darstellungs- und Ausstellungszentrum der Gorki-Bibliothek organisiert, so z.B.: „Wenn die Seele mit Fluegeln geboren waere...“ (2002), „Und auch in Igarka bluehten die Gaerten“ (2003). Die Ausstellungen sind dem Schicksal von Persoenlichkeiten des Kulturlebens gewidmet, die „auf ewig“ nach Igarka verbannt wurden. Ausgestellt werden Originaldokumente, Kopien und Fotografien, die den Einwohnern der Sondersiedlungen und der Stadt Igarka der 30er bis 50er Jahre des 20. Jahrhunderts gehoerten, und ebenso Gegenstaende aus den Bestaenden des Museums.